Unser Ziel bis Dezember 2019

Die Werkstätten sind in Vorbereitung
Am 30. Januar 2018 wurde der Trägerverein gegründet, dessen Mitglieder bei der Gestaltung und Organisation des Vereins- und Werkstattablaufs aktiv mitwirken. Nun beginnt die spannende Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und interessierten Sponsoren – wobei auch Sachspenden höchst willkommen sind. Anschließend können wir die Einrichtung der ersten Werkstattbereiche in Angriff nehmen.

Die Werkstätten sind offen für Jedermann
Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht Voraussetzung für die Werkstattnutzung. Man bezahlt für die Nutzungsdauer, und etwas mehr, wenn man größere Maschinen braucht oder Fachberatung in Anspruch nimmt. Als Einzugsgebiet stellen wir uns das Würmtal vor von Pasing bis Starnberg und von Neuried bis Germering.

Die Werkstätten sind vielseitig
Möglich wären: Metallbearbeitung, Schmieden, Schweißen, eine Holzwerkstatt, Drechseln, Polsterei, Textilarbeiten, Papier und Buchbinderei, Druckerei, Kunst, Elektronik, CAD, 3D-Druck, ... Nein, alle diese Bereiche werden wir nicht realisieren können. Aber alle, für die Interesse besteht, für die wir Geld, Raum und Fachbetreuungen finden.

Die Werkstätten sind Bildungseinrichtungen
Nutzer können in Kursen neue Techniken erlernen und Fähigkeiten entwickeln. Sie werden unter fachlicher Anleitung völlig neue Wege beschreiten und scheinbar unlösbare Fragestellungen beantworten. Durch das Gespräch mit anderen Nutzern können neue Ideen entstehen und auch gemeinsame Projekte in Angriff genommen werden.
Und all das wird generationenübergreifend passieren, indem sich Erfahrung und Kreativität ergänzen. Es wird auch spezielle Ferienkurse für Schülerinnen und Schüler geben. Dort lernen Jugendliche Wertschätzung handwerklicher Arbeit und bekommen eine Chance, ihre Talente auch auf diesem Gebiet zu entdecken. Kurse von Frauen für Frauen können helfen, die oft beklagte männliche Dominanz in Sachen Technik und Handwerk aufzulösen.

Die Werkstätten sind Arbeitgeber
Ein regelmäßiger Betrieb kann nicht allein durch ehrenamtlich Tätige gewährleistet werden. Wer zu bestimmten Zeiten Aufsicht und Fachberatung leistet, als Kursleiter tätig ist, am Empfang den laufenden Betrieb koordiniert oder im Büro die Buchführung erledigt, wird schnellstmöglich dafür bezahlt. Wegen der unüblichen Öffnungszeiten, voraussichtlich vom Nachmittag bis zum frühen Abend, um auch Berufstätigen die Werkstattnutzung zu ermöglichen, gibt es viele Möglichkeiten für unkonventionelle Arbeitszeitgestaltung.

Die Werkstätten sind eine Gelegenheit zur sozialen Vernetzung
In der Cafeteria sitzt man zwanglos und gemütlich beisammen. In Kursen lernt man nicht nur neue Arbeitsmethoden kennen, sondern auch andere Menschen. Es gibt Veranstaltungen zu aktuellen, gesellschaftlichen Themen, Trends in der Arbeitswelt, Fragen von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschonung. Der kleingehaltene Kreis erleichtert eine aktive Beteiligung an Diskussionen.

Die Werkstätten sind unkonventionell
Wir trennen uns von dem konventionellen Geheimhaltungsgedanken und sammeln Projektbeschreibungen –auch wenn sie noch unvollendet sind – damit Andere den losen Faden aufgreifen und mit ihren Ideen daran anknüpfen können. Know-How muss nicht Privatsache sein – wer will, kann seine Erfahrungen Allen zugänglich machen. Open Source Hardware liegt im Trend: Bauanleitungen für Spezialfahrräder, Reparaturanleitungen und Spezialwerkzeuge für Elektrogeräte, Informationen über Bezugsquellen für Artikel, die man im Kaufhaus nicht findet. Vieles ist möglich.

Wir haben uns viel vorgenommen, nicht alles davon liegt in unserer Hand. Wenn Sie uns unterstützen wollen, durch aktive Mitwirkung, durch Geld- oder Sachspenden (kurz nach der Vereinsgründung dürfen wir auch Spendenbescheinigungen ausstellen) wenden Sie sich bitte an

Lotar Krahmer
Tel.: 089-89530527
Mail: info@machBar-im-Wuermtal.de